Erste Details zur KINO 2022 in Baden-Baden vom 16.-20. Mai

Berlin, den 31. März 2022. Noch knapp sechseinhalb Wochen sind es bis zur KINO 2022 und man kann sich bereits jetzt auf ein spannendes Programm mit vielen zukunftsweisenden Themen freuen. Die Topveranstaltungen und Panels stehen fest und zahlreiche Verleiher haben bereits ihre Teilnahme und Präsentationstermine bekanntgegeben.

Das Angebot des diesjährigen Kongresses ist vielseitig und umfangreich wie nie zuvor und die ersten Tradeshows sind bereits eingetaktet: Den Anfang machen am Montagnachmittag ab ca. 17.00 Uhr Warner Bros und X-Verleih, gefolgt von Neue Visionen, Tobis Film und der AG Kurzfilm. Am Mittwoch können sich die Besucher*innen dann auf die Präsentationen von Universal Pictures, DCM, Filmwelt und Constantin Film freuen. Weitere Informationen folgen.

An den drei Messetagen von Dienstag bis Donnerstag erwartet die Teilnehmer*innen ein spannendes und abwechslungsreiches Programm aus Messezeit, Top-Panels, Vorträgen, Seminaren, Workshops und den weiteren Verleih-Präsentationen. Auf der Messezeit soll in diesem Jahr ein besonderer Fokus liegen,  um nach der langen Pause in extra eingerichteten Lounge Areas endlich wieder mehr Zeit zum Networking zu bieten.

„Die Zukunft des Kinos ist nach zwei Jahren Pandemie das, was uns alle bewegt“, sagt Christine Berg, Vorstand HDF KINO. „Alle dürfen gespannt sein auf ein Programm, das sich mit den verschiedenen Facetten der Zukunftsgestaltung  unserer Branche beschäftigt. Wir bedanken uns bereits jetzt dafür, dass viele ausgewiesene Expert*innen unsere Panels, Vorträge und Seminare besetzen. Darüber hinaus freuen wir uns auf ein grandioses Tradeshow-Programm und auf den intensiven Austausch mit den anwesenden Messeanbietern und den Verleihern.“

Folgende Top-Panels sind geplant:

Mittwoch, ca. 11.30 Uhr-12.30 Uhr

„Status Kinotechnik: Wo sind wir und wo geht es hin?  Ein Expertenpanel zum Stand der gegenwärtigen Technik mit einem Ausblick in die Zukunft.“ – organisiert und präsentiert in Zusammenarbeit mit der International Cinema Technology Association

Zwanzig Jahre, nachdem die Studios mit der Gründung der DCI den Grundstein für die technischen Standards des digitalen Kinos gesetzt haben, am Ende des VPF-Geschäftsmodells, mit dem der digitale RollOut in weiten Teilen finanziert wurde, in einer Welt, in der Filminhalte jederzeit, überall und früher denn je verfügbar sind: Wie kann sich Kino mithilfe von aktuellen und zukünftigen Technologien nachhaltig als der Ort etablieren, an dem Filme wie nirgendwo anders präsentiert und zelebriert werden? Welche Möglichkeiten gibt es? Wie kommuniziert man Technologie an Kinogänger*innen, was nimmt der zahlende Gast überhaupt wahr? Dieses ICTA-Panel versucht im Dialog mit Brancheninsidern Antworten zu formulieren, nicht nur aus technischer Sicht, sondern mit Fokus auf den Gast.

Außerdem: Erstmalige Verleihung des ICTA Presentation Excellence Awards an technikaffine Kinobetreibende in Deutschland, die sich kontinuierlich

bemühen, mit Hilfe von Kinotechnik und deren herausragender Nutzung das Erlebnis “Kino” für ihr Publikum zu zelebrieren.

Mittwoch, ca. 16.00 Uhr-17.00 Uhr

„Filme – Made in Germany: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit.“

Moderiert von Louis Klamroth.

Starke Kinomärkte sind von einer leistungsfähigen lokalen Filmindustrie geprägt, und dies um so stärker in Zeiten sich verändernder Prioritäten. Der deutsche Film ist und bleibt deshalb unverzichtbar für die deutschen Kinos und ihren wirtschaftlichen Erfolg. Doch obwohl es nationale Produktionen regelmäßig unter die beliebtesten Titel des Jahres schaffen, steht der kontinuierlich steigenden Zahl deutscher Kinostarts kein wachsender Erfolg beim Publikum gegenüber.

Wir sind überzeugt, dass hier viel Potenzial unrealisiert bleibt. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der FFG-Novellierung wollen wir mit Politik und Branche die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit diskutieren: Fördern wir in Deutschland am Markt vorbei? Welche Inhalte fehlen auf der Leinwand? Und wie können wir die Marke „Deutscher Film“ grundsätzlich besser promoten?

Donnerstag, ca. 12.30 Uhr -13:30 Uhr

„Kino – Made in Germany: Ein neues Zeitalter.“

Moderiert von Louis Klamroth.

Gut zwei Jahre der Pandemie liegen hinter uns. Zwei Jahre, in denen es nicht nur mit staatlicher Hilfe, sondern gerade auch dank der Treue des Publikums gelang, den deutschen Filmtheaterbestand stabil zu halten. Doch bei aller Resilienz und Anpassungsfähigkeit, die das Kino bereits bewiesen hat, wird es in den kommenden

Jahren doch gefordert sein, sich wieder neu zu erfinden. Denn unabhängig vom Fortgang der Pandemie werden manche Veränderungen langfristig Bestand haben. Veränderungen, die uns zwingen, uns konkret mit der Rolle des Kinos in einer neuen Medienlandschaft auseinanderzusetzen. Im Zentrum steht dabei die Frage, was das Kino als Auswertungsort für Studios und Publikum gleichermaßen unverzichtbar macht. Wie bleibt Kino relevant, wie kann es sich weiter absetzen? Wie kann ein neues Zeitalter des Kinos aussehen?

Die Messeöffnungszeiten sind wie folgt:

Mo., 16.05.2022: Counter ab ca. 13.30 Uhr, Warm-up im Cineplex ab 17.00 Uhr

Di., 17.05.22: Messe 09.30 Uhr – 18.00 Uhr, ab 20.30 Uhr Get-together

Mi., 18.05.22: Messe 09.30 Uhr – 17.30 Uhr, Tradeshows ab ca. 18.00 Uhr im Cineplex

Do., 19.05.22: Messe 09.30 Uhr – 14.00 Uhr

Die Informationen zu allen anderen Messeangeboten wie den Vorträgen, Workshops und Seminaren folgen in Kürze. Tickets bekommen Sie unter www.kinokongress.de

Und noch ein Hinweis zur wichtigsten Tradition des Kongresses: Das Get-together findet wie immer am Dienstagabend in der Geroldsauer Mühle statt.

Pressemitteilung