Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien setzt ein leuchtendes Zeichen für die Kinolandschaft in Deutschland: mit dem heute verabschiedeten Zukunftsprogramm Kino II, das bis zu 630.000 Euro für jedes Kinounternehmen zur Verfügung stellt, das bislang nicht die strukturellen oder kulturellen Kriterien des ersten Zukunftsprogramms erfüllt. Ein wichtiges Signal für den Erhalt der Vielfalt des Kulturbetriebes Kino. „Der Regierung, den Bundestagsabgeordneten und vor allen Dingen Staatsministerin Monika Grütters gilt unser herzlichster Dank“, erklärt HDF-Vorstandsvorsitzende Christine Berg. „Die neue Förderung ermöglicht es den Kinos auch in dieser schweren Zeit zukunftsfähig zu bleiben und weiterhin dem Publikum ein sicheres kulturelles Gemeinschaftserlebnis zu bieten.“

Zukunftsprogramm II: Flächendeckende Förderung zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit

Das neue Zukunftsprogramm II berücksichtigt, dass alle Kinos in der existentiellen Krise stecken und daher auch flächendeckend Hilfe benötigen. Förderziel ist dabei die Unterstützung bei der Umsetzung von investiven sowie zukunftsgerichteten Investitionen zur Stärkung der Attraktivität der Kinos bei Wiedereröffnung und Weiterbetrieb. Der nicht rückzahlbare Zuschuss sieht eine Förderung von 80 Prozent der Investitionskosten vor, etwa bei Umbau- oder Renovierungsarbeiten, um die Ansteckungsgefahren zu reduzieren. Je nach Kinoform kann die Förderung pro Kino von 60.000 Euro bis hin zu 315.000 Euro betragen. Unternehmen mit mehreren Standorten erhalten maximal 630.000 Euro.

Mit der Verabschiedung des Programms werden endlich auch die Kinos gefördert, die bislang durch das Raster gefallen sind. „Wir freuen uns, dass seitens der Politik gesehen wird, wie essenziell es ist, dass die Kinolandschaft in der Breite erhalten bleibt“, resümiert Christine Berg. „Mit dem Zukunftsprogramm II wird gerade für die mittelständischen und großen Kinobetreiber*innen eine für die Branche wichtige, strukturelle Unterstützung für alle Kinoformen geleistet“.

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