Kinos empören sich über massive Ungleichbehandlung gegenüber der Gastronomie

Bayerische Pandemieregelungen sind ein Schlag ins Gesicht der Kinobetriebe

Berlin, 11. Januar 2022. In Bayern gelten bereits seit Wochen (abseits der kompletten Schließungen u.a. in Sachsen) bundesweit die schärfsten Corona-Maßnahmen für Kino- und Kulturbetriebe, während die Gastronomie im Freistaat von diesen harten Auflagen auch weiterhin verschont bleibt. Der HDF KINO verurteilt diese eklatante Ungleichbehandlung aufs Schärfste, zumal die Kinowirtschaft bereits in Studien* dargelegt hat, dass gerade von den Kinos ein besonders geringes Gefahrenpotenzial ausgeht.

Christine Berg, Vorstand HDF KINO: „Wir und die Kinobetreiber/innen in Bayern sind angesichts dieser massiven Benachteiligung der Kinos empört und sprachlos und fragen uns, wieso unsere Interessen im Vergleich zu anderen Branchen derartig mit Füßen getreten werden. Hier wurde offensichtlich ganze Lobbyarbeit geleistet! Die Ungleichbehandlung gegenüber den Kinos ist umso haltloser, da bereits in Studien* nachgewiesen wurde, wie vergleichsweise gering das Infektionsrisiko in den Filmtheatern ist“, führt Berg aus.

„Herr Söder, Herr Herrmann und Herr Aiwanger, wir erwarten eine sofortige Aufhebung dieser benachteiligenden Regelungen, denn sie bedeuten eine Abstrafung der bayerischen Kinos. Dies werden wir nicht länger hinnehmen“, so Berg weiter.

* u.a. Atemluftstudie des Hermann-Rietschel-Instituts (HRI) an der TU Berlin, Juli 2020

Pressemitteilung